Kulturelles Rahmenprogramm

Die Werkschau BLACK ART MATTERS, die aktuelle Arbeiten von über 70 renommierten schwarzen Fotografen zeigt und so einer der grössten internationalen Showcases für schwarze Fotografie ist , wird begleitet von einem interessanten Rahmenprogramm mit Konzerten, Lesungen, Filmen, Talks, Workshops und Einzel-Vernissagen.

Das Programm wird kuratiert von Soulmary, selber seit Jahren engagierte Aktivistin und Kulturmanagerin.

Das Programm wird laufend ergänzt:


Freitag, 07.08.20 18.00 Uhr: Vernissage
Samstag, 08.08.20 11.00 – 20.00 Uhr: Ausstellung & Live Painting
Sonntag, 09.08.20 11.00 – 18.00 Uhr: Ausstellung & Live Painting

 

Art Residency: Oibel1.

In der Art Residency im Rahmen der BLACK ART MATTERS Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit, den Künstler live malen zu sehen, seine Kunstwerke zu bestaunen und direkt vor Ort zu kaufen.

Er ist eine Schweizer Street Art Legende, Samora Bazarrabusa alias Oibel1. Schon in jungen Jahren befasste er sich mit Kunst und Musik. Als Samurai prägte er die Zürcher Rap-Szene, bevor er sich 2010 vollständig der bildenden Kunst widmete. Exklusiv an der BLACK ART MATTERS Exhibition hat Oibel1. neue Werke gemalt, die ebenda auch verkauft werden. Auch wird er in der Art Residency live malen.

 

© Oibelart

Weitere Infos: https://www.instagram.com/oibelart/?hl=de

 


ERSATZDATUM WIRD SCHNELLSTMÖGLICH BEKANNT GEGEBEN

Samstag, 08.08.20 11.00 bis 17.00 Uhr

 

ISULE COFFE – Coffee Tasting

ISULE liegt im Westen Ugandas am Fusse des Ruwenzori Gebirges an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Auf unserer Reise in diese entlegene Gegend haben wir den Kaffeebauer Exavier Bwanandeke und seine Familie kennengelernt. Er zeigte uns wie die Bauern die Kaffeekirschen pflücken, waschen, das Fruchtfleisch entfernen und danach zum Trocknen auslegen. Die kleine Kooperative in der Gemeinde ISULE in Westuganda produziert einen vorzüglichen, sortenreinen Arabica Kaffee. 

In Westuganda wird der Kaffee oftmals unter den Gestehungskosten an Zwischenhändler verkauft und mit anderen Sorten niedriger Qualität vermischt. Kaffee unterschiedlichster Qualität gelangen so in den Welthandel. Wir sind der Ansicht, dass der direkte Handel eine echte Chance bietet, Produzenten und Konsumenten direkt zusammenzubringen. Daher haben wir das Projekt Isulecoffee ins Leben gerufen. Mit unserem Projekt ermöglichen wir den Bauern einen direkten Marktanschluss und verbessern so nachhaltig die Arbeits- und Lebensbedingungen in ISULE.

ISULE importiert den Single Origin ISULE Kaffee direkt in die Schweiz. Der Kaffee wird hier schonend geröstet und anschliessend luftdicht verpackt. Somit bleiben die fruchtigen Aromen bis in die Kaffeetasse erhalten.

 

Das Team hinter ISULE COFFEE: Nadja Tan und Andrew Katumba

Weitere Infos zum Unternehmen: https://www.isulecoffee.ch/

 


Donnerstag 13.08.20 20.30 Uhr
African Livingroom, Eintritt frei

 

BLACK MOVIE NIGHT: : January 15, 1970 (Untold Memories of the Nigeria-Biafra War)

Der Film ist eine unparteiische, historische Aufzeichnung des Biafra Krieges und dessen Auswirkungen. Der 15. Januar 1970 war der Höhepunkt des 30 Monate dauernden Nigeria-Biafra-Bürgerkrieges (1967-70) und vieler Jahre der nationalen Krise für das neue unabhängige Nigeria. Das Ende der Feindseligkeiten läutete den Frieden ein, hinterließ aber tiefe Wunden. Mit Interviews von Überlebenden des Krieges, seltenem Archivmaterial und Standortaufnahmen des Konflikts konzentriert sich der Film auf die Erinnerungen und Nachwirkungen des Biafra-Krieges, aus Perspektive der Betroffenen, mit einer klaren Botschaft: “Nie wieder!”.

In den 50 Jahren seit Kriegsende ist dieser Film der erste seiner Art, erzählt von den Betroffenen mit einem Regisseur und einem Kamerateam, das selbst die Wurzeln im ehemaligen Biafra hat.

Laufzeit: 180 Minuten
Sprache: Original Englisch

 


Freitag, 14.08.20 18.00: Vernissage
Samstag, 15.08.20 11.00 – 20.00 Uhr: Ausstellung & Live Painting
Sonntag, 16.08.20 11.00 – 18.00 Uhr: Ausstellung & Live Painting

 

Art Residency: MzansiARTIST

In der Art Residency im Rahmen der BLACK ART MATTERS Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit, den Künstler live malen zu sehen, seine Kunstwerke zu bestaunen und direkt vor Ort zu kaufen.

Thabiso Phepeng aka Mzansi Artist verwendet eine Kombination aus postmoderner afrikanischer Kunst, abstraktem Expressionismus sowie Graffiti-Einflüssen. Diese Mischung hat seinen Stil verfeinert, der sich in seinem Werk durch die intensive Konzentration auf den Prozess widerspiegelt im Gegensatz zur Arbeit an einem im Voraus geplanten Ergebnis. Er beschreibt seine Arbeit locker als “Mark Making” oder “Paint for the sake of paint and colour for the sake of colour”.

 

Thabiso Phepeng aka Mzansi Artist uses a combination of postmodern African art, abstract expressionism and graffiti influences. The mix of influences has refined a style reflected in his work through the intense focus on process as opposed to working towards a pre-planned result. He loosely describes as “Mark Making” or “Paint for the sake of paint and colour for the sake of colour”.

 

Weitere Infos: https://www.mzansiartist.com/


Donnerstag 20.08.20 20.30 Uhr
African Livingroom, Eintritt frei

 

BLACK MOVIE NIGHT: Mama Africa (2011)

Warum erst jetzt, könnte man sich fragen, wenn man sich Mama Africa anschaut, das längst überfällige Film-Porträt der südafrikanischen Sängerin und Anti-Apartheid-Aktivistin Miriam Makeba, die in den 1960er Jahren mit dem Song Pata, Pata zum internationalen Weltstar avancierte. Aber besser spät als nie. Der finnische Regisseur Mika Kaurismäki hat mit beeindruckenden Bildern und Stimmen ihren bemerkenswerten Lebensweg nachgezeichnet und Miriam Makeba ein Denkmal gesetzt, das sich sehen lassen kann. 

Miriam Makeba (1932-2008) war die erste afrikanische Musikerin, die zum internationalen Star avancierte. Sie hat Musiker auf der ganzen Welt inspiriert und ein internationales Publikum begeistert. Ihr Leben lang setzte sie sich gegen das weiße Apartheid-Regime in ihrer Heimat ein und musste lange Zeit im Exil leben. Mit Hilfe von Harry Belafonte kam sie zunächst in die USA, wo sie u.a. bei der Geburtstagsfeier von John F. Kennedy auftrat, für Marlon Brando sang und mit “”Pata Pata”” ihren ersten Welthit hatte. Den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Künstlerin, die mehr als 50 Jahre musikalisch für Furore sorgte, stellt Mika Kaurismäki mit seltenen Archivaufnahmen und zahlreichen Interviews dar.

 


Laufzeit: 88 Minuten
Sprache: Original Englisch mit deutschem Untertitel
FSK 0

 


 

Dein Beitrag

 

Wer selber im Kontext von BLACK ART MATTERS einen kulturellen Beitrag leisten will, kann uns sehr gerne seine Idee mailen.  Wir freuen uns über jeden Input.